Fotoreportage: Der Herr der Dinge

Der Herr der Dinge, von Melanie List

„Meine im Rahmen der Weiterbildung entstandenen Fotografien wirken banal, denn sie sind rein informativ, erzählen keine wirkliche Geschichten, verraten kein Geheimnis oder richten gar den Fokus auf das Wesen meines porträtierten Mitarbeiters. Der Fotograf Robert Capa sagt „Wenn Deine Bilder nicht gut genug sind, warst Du nicht nah genug“. Diese Nähe meint hier offenbar nicht den tatsächlichen Abstand zwischen Abbilder und Abgebildetem; sondern vielmehr die emotionale Verbundenheit des Fotografen mit seinem Thema. In der Verbundenheit findet sich dann auch DAS Ding neben all den offensichtlichen Dingen und der Betrachter bleibt nicht länger nur Betrachter, sondern bekommt den Eindruck, er sei mit dabei und nehme teil. Wie also weitermachen? Ausprobieren, selber gucken, gucken lassen, feilen, feilen und: immer an den Betrachter denken.“

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Projektleitung Journalismus und Schule beim niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung
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